Kapitel

Wo war ich?

Diese Frage stellte eine 8 Jähriges Kind. "Papa, heute bin ich 8 Jahre alt und 1,30 Meter groß, stimmt?" Der Vater Antwortete "Ja, das ist richtig!" Der Knabe macht weiter „Papa, vor 2 Jahre war ich 6 Jahre alt und 1,00 Meter groß, stimmt?" "Ja, mein Sohn, stimmt schon wieder! Wir haben an den Türrahmen deinen Zimmer alles schön festgehalten" Nun, Kinder lassen nicht so schnell locker "Papa, wo war ich vor 10 Jahre?" Uups! Was hättest du geantwortet? Wir wissen alle, dass Kinder nicht anzuschwindeln sind und die Frage ist berechtigt "Ja mein Kind, dass wird jetzt etwas Kompliziert. Du warst in den Gedanken des Heilandes!" "Ach..! echt? Das ist ja Geil. Das heißt ich war schon da und doch nicht da also hier? Ja aber, wie lange war ich in der Gedanken des Heilandes und wie groß war ich da?" Kinder können sehr hartnäckig sein "Mein liebes Kind, Gedanken haben keine 'Zeit' und auch keine Größe. Sie lassen sich nicht messen! Gedanke liegen außerhalb unsere Wahrnehmung oder auch Dimension, außerhalb dessen was wir im täglichen Leben kennen!"

In der Schule der Anpassung

Ich möchte das Rad der ‘Zeit’ zurückdrehen und die tiefe meine Kindheit kurz Revue passieren. Sicherlich ist meine Story nicht außergewöhnlich dennoch visualisiert sie die großen unterschiede unsere heutige Gesellschaft. Anders ist nur die italienische Kultur die wohl ganz stark die Denkweise prägt auch wenn ich seit 1971 in Deutschland lebe. Obwohl wir das Jahr 1968 schreiben hat sich Kulturell fast nichts geändert. Da ich aus einer großen Familie stamme hatte keine Mühe an Freundschaftskreisen zu gelangen denn die meisten Freunde waren gleichzeitig Cousin. An einen Kindertagestätte war nicht zu Denken da die unteren schichten der Gesellschaft diesen Luxus sich nicht leisten konnten also war unser Kindergarten die Dorfstraßen. Diese spiegelt überwiegend unsere italienische Subkultur wieder. Zur der ‘Zeit’ gab es keinen Spielkonsole und Computer, geschweige die Mittel meiner Familie wenn es sie doch noch gegeben hätten. Mein Vater war damals bei einem neapolitanischen Stuckateur Firma beschäftigt die überwiegend in Frankfurt ihre Stuckarbeit als Dienstleistung anboten für die in 2002 Konkurs gegangen Bauunternehmer Philipp Holzmann einer der größte "Global Player" Deutschland. Dies war der erste schritt und Ziel nach Deutschland.

Sich selbst Verwirklichen

Ganz früher, nein, noch früher als heute gab es zwischen Mann und Frau einer eindeutigen Rollenverteilung die sehr einfach Strukturiert war. Mann: Arbeitete und sorgte für die Familie. Frau: Führte den Haushalt und erzog, - aufzog die Kinder. Gemeinsam wiesen beiden die Kinder zu Recht. Was sich so einfach anhört funktionierte diese nur aus Wechselwirkung die aus Liebe und Aufopferung verlief. Zwei Personen die einander schmolzen als eine Einheit. Er war für sie da und sie für ihn! Wenn der Ehemann den ganzen Tag auf die Felder Arbeitete um den Boden zu kultivieren, ging seine Ehefrau täglich mit einen leckerem Mittagsessen zu ihm. Sie aßen kurz gemeinsam zwischen die Äcker. Die Kinder spielten um sie herum. Erst spät in den Abend kam der Ehemann nach Hause und gemeinsam das Abendessen einzunehmen. Sie bedankten sich in ein kurzes Gebet für den herrlichen und gelungenen Tag. In dieser kurzen Stille fanden sie vereint die Kraft, Liebe und Hoffnung. Jeder berichtete eifrig über die Ereignisse des Tages. Die wenigen Mitteln die zur Verfügung standen reichte vollkommen aus um damalige Familien glücklich zu machen. Viele Engagierten sich für die Gemeinde. Halfen und Unterstützen Nachbarn wo nur sie konnten. Leider hat sich das Bild der Welt umgewandelt!

Ein Tag wie ein Tag

Da stehe ich jetzt in meiner Welt und überlege mit zerknittern Augen wie mein heutiger Tag ablaufen würde. Schaue kurz auf die Uhr und es ist wieder einmal wie Gestern, Vorgestern, Monate und Jahre nämlich 5:10 Uhr. Stehe am Frankenthaler Hauptbahnhof, nach dem ich erst mit meinen Motorroller aus Beindersheim losfuhr. Der Regionalbahn Richtung Worms ist noch nicht zu sehen, die ‘Zeit’ lässt es noch nicht zu erst wenn der „Ablauf“ gekommen ist. Wie so oft, begleitet mich der Nebel und stehe am Bahnsteig wie in einen leeren weißen Raum ohne Ausgang mit Kurs auf Niemandsland. Aus den Gleisen höre ich schleifende Stahlräder. Mein Zug erscheint aus den Nebeln wie aus dem nichts! Es ist an der ‘Zeit’ an meinen täglicher Arbeitstätte in Frankfurt zu gelangen. Wieder ein Arbeitstag! In der Bahn erkenne ich wieder, wie jeden Morgen, meinen Mitfahrer die so genannten Pendler. Viele sind eingeschlafen und genießen in der Stille die paar Minuten die noch übrig bleiben bis zur nächsten Umstieg. Leider werden die Schlafenden durch den Schaffner aus dem Halbschlaf gerissen.

Moralische Schuldgefühle

Psychosomatisches Rätsel

Zeit und Raum Dimension

Sehnsucht nach Sinn